Alexander Skarsgård: Sich auszuziehen ist wild, verrückt und macht Spaß

verfasst am:13 Oct 2010 by True-Blood.org


Alexander Skarsgård beschreibt die Herausforderung, Fangzähne zu tragen: „Ich musste das wirklich üben, die sind ziemlich groß! Am Anfang war es sehr schwierig, weil man immer lispelte. Die Fangzähne sind zu sehen, wenn man verärgert, aufgeregt oder erregt ist und deswegen ist es schwer, wenn man nebenbei versucht, bedrohlich zu wirken….“ Und plötzlich entblößt er seine Zähne und macht sich für einen Moment die Markenzeichen von Eric Northman – Zähnefletschen und eiskalter Blick – dem 1.000 Jahre alten Vikinger-Vampir zu eigen, den der schwedische Schauspieler in der HBO Hitserie True Blood verkörpert. „Nochmal!“ will ich rufen und werde kurzfristig in die lustvolle Welt der Serie hineingezogen, „Mach das noch mal.“

Zum Glück tue ich es nicht! Während er freundlich ist, strahlt Skarsgård Gelassenheit und Professionalität aus und sein eleganter Anzug und gegeltes Haar sind angemessen für das Londoner Hotel, in dem wir uns treffen. Er ist fast so eiskalt in persona wie seine derzeit bekanntesten Rollen: Offizier Brad „Iceman“ Colbert in Generation Kill, die HBO Miniserie über die US-Invasion im Irak und Eric in True Blood.

Skarsgård war schon scharf auf die Arbeit an True Blood noch bevor er ein Skript gesehen hatte. „Als meine Agenten mir davon erzählten, sagte ich, ‚Viking Vampir? Was wird das, Conan der Babar?’ Aber dann sagten sie, dass die Serie aus der Feder von Alan Ball stammt und ich bin sehr großer Fan seiner Arbeit. Er ist so clever.“

Das Endergebnis der Serie, die in Louisiana angesiedelt ist, enttäuschte nicht, „Sie ist intelligent, aber aufgebaut wie eine Seifenoper.“ Außerdem ist sie so sexy und blutrünstig, dass Skarsgård und seine Schauspielkollegen für das Titelblatt der September Ausgabe des Rolling Stone nackt abgelichtet wurden, triefend vor Kunstblut. Geht ihm der Sex und die Nacktheit irgendwann mal auf die Nerven? „Überhaupt nicht,“ sagt er, womit er ohne Zweifel die Legionen seiner Fans sehr glücklich macht. „Ich bin von Freunden umgeben und jedes Mal, wenn wir uns in der Serie ausziehen, hat das einen Sinn. Es ist wild und verrückt und macht Spaß.“

Als ältester Sohn des schwedischen Schauspielers Stellan Skarsgård, wuchs Alexander, 34, in Stockholm auf und lebte dort die ganze Zeit, inklusive eines kurzen Ausfluges nach Leeds im Alter von 20 („das war toll“). Jetzt, wo er zu den heißesten Einwohnern Hollywoods zählt, werden wir noch viel mehr von ihm zu sehen bekommen, so z. Bsp. in den Rollen der Big-Budget-Produktion Battleship und zusammen mit seinem Vater in Lars von Trier’s Melancholia.

Aber neben dem ganzen Glanz und Jetsetting, hat Skarsgård Heimweh. „Ich bin letzte Nacht hier in London spazieren gegangen. Es hatte geregnet, der Geruch, ich vermisse das. Ich habe ein großartiges Leben in L.A., aber wir haben dort nicht diese frische Luft, die im Oktober in London oder Stockholm vorherrscht, die Farbe der Bäume.“ Es scheint fast so, als wäre Skarsgard unter seiner coolen Fassade und den Fangzähnen ein Softy aus tiefstem Herzen.

Share

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 

Neu in der Galerie

07.jpg
10.jpg
11.jpg
03.jpg
01.jpg
04.jpg
05.jpg
02.jpg

Zur Galerie

Archive

Kategorien

Amazon Links

Twitter

AskarsGermany als App

Alexander-Skarsgard.de gibts ab sofort auch als App für Android. Damit ihr auch unterwegs auf dem Laufenden seid. Einfach abscannen und downloaden.

QR Code